Kommunal Historisches
Erwähnenswerte kommunalpolitische Ereignisse aus Weitersburg

(Ausschnitt-Zeitung? - 15.04.1951)

Peter-Friedhofen Feier

Einweihung des Schwesternhauses (Zeitungsauszug...)

Schwesternhaus1951

Festzeitschrift "Unser Ordensstifter" (Kath. Pfarramt Weitersburg 15.04.1951) - hier klicken -

Zeitungsauszug:

... Ministerpräsident Altmeier, der in einem persönlichen Schreiben sein Nichterscheinen an der Jubiläumsfeier in Weitersburg entschuldigte, schrieb u.a.:
"Möge von diesem Jubiläum, welches in die Zeit schwerster sozialer Nöte fällt, reicher Segen für Weitersburg und das ganze Land ausgehen!"

Weitere Glückwunschschreiben waren von Kultus- und Justizminister Dr. Süsterhenn, Pastor Hausmann sowie vom einzigen noch lebenden Weitersburger Priester, Pater Amandus Doetsch, aus dem "Convento de Sant'Antonio do Pari, Sao Paulo" (Brasilien) eingegangen.

Zum Schluß seiner Ansprache betonte Pastor Stammer die seit je zu Tage getretene Verbundenheit der Weitersburger Bevölkerung mit dem großen Sohn ihres Ortes, Peter Friedhofen. Diese Verbundenheit habe sich bereits in den schwersten Tagen der Anfänge der Genossenschaft durch manche Hilfe der Weitersburger gezeigt. Als äußeres Zeichen der jetzigen Festtage waren alle anwesenden Barmherzbgen Brüder aus den verschiedenen Ländern und eine große Anzahl Priesterkandidaten Gäste in Weiterburger Familien.

Glückwünsche überbrachten in kurzen Ansprachen der Hochwürdigste Generalvikar von Meurers,
Oberregierungsrat Dr. Beermann als Vertreter der Staatsbehörden,
Ortsbürgemeister Adler als Vertreter der Gemeinde Weitersburg und schließlich der
Oberbürgermeister der Rhein-Moselstadt Koblenz, Dr. Schnorbach.

Den festlichen Abschluß der Peter Friedhofen-Jahrhundertfeier in Weitersburg bildete die Einsegnung des neuen Peter Friedhofen-Hauses, das unterhalb der Bergkirche gelegen ist und von wo man einen herrlichen Blick auf die Rheinebene zwischen Koblenz-Neuwied-Andernach genießen kann.
Das Schwesternhaus wurde von Schönstädter Marienschwestern übernommen; von hieraus wird die ambulante Krankenpflege geübt, es beherbergt einen Kindergarten, die Mädchen haben hier Gelegenheit zum Besuch von Nähkursen, nützliche Lehrgänge sollen durchgeführt werden, später soll noch ein eigener Saal für die Pfarrjugend entstehen.