Kommunal Historisches
Erwähnenswerte kommunalpolitische Ereignisse aus Weitersburg

(Rheinzeitung - 16.06.1999)

CDU sieht im Wahlsieg auch Verpflichtung, "noch mehr zu arbeiten"

In Weitersburg und in Vallendar jeweils Sitz hinzugewonnen - SPD: Positionen meist gehalten - Bündnisgrüne: Rosi Hartmann jetzt Einzelkämpferin

 

VG VALLENDAR. Ernüchterung bei den Genossen im VG-Rat. Fraktionschef Helmut Lukas: "Positiv ist alleine, daß wir unsere elf Mandate verteidigten konnten (34 %)." Natürlich habe der negative Bundestrend ein Rolle gespielt. Noch entscheidender sei aber die Tatsache gewesen, daß viele SPD-Stammwähler zu Hause geblieben seien. Inhaltliche Fehler der VG-SPD sieht Lukas nicht. Deshalb sollte auch die Politiklinie nicht geändert werden: sachliche Arbeit, ohne einseitig Interessen zu vertreten. Die FWG im Rat, das sei durchaus ein belebendes Element, so bewertet Lukas die Neuen.

(Rheinzeitung - 07.09.2004)

Weitersburger CDU setzt ihre beiden Beigeordneten durch

"Klarer Wählerauftrag" - SPD schickte (erfolglos) Edwin Hahn ins Rennen

Die neue, alte Verwaltungsspitze in Weitersburg: Ortsbürgermeister Rolf
Rockenbach im Kreise der Beigeordneten Renate Menniken und Harald Schmidt
Foto:Anette G. Herrmann

WEITERSBURG. Wer die Mehrheit hat, hat auch das Sagen. In dieser Beziehung ließen sich die Weitersburger Christdemokraten bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates auf keine Kompromisse ein - und wählten zwei Kandidaten aus den eigenen Reihen in die neue Dorfspitze. Als Erste Beigeordnete wird so weiterhin Renate Mennicken fungieren. Zur Seite steht ihr Harald Schmidt, der als Zweiter Beigeordneter ebenfalls im Amt bestätigt wurde. Dem Begehren der Opposition, mit Edwin Hahn einen Vertreter der SPD ins Verwaltungs-Boot zu holen, konnte die Mehrheitsfraktion nicht folgen.

Weitersburger Rat tagte

Häuserbau im Naturschutzgebiet (1)

Weitersburger Bürger werden gefragt

(Blick Aktuell - Verbandsgemeinde Vallendar - Ausgabe:43/2011 - 27.10.2011)

Jetzt Streuobstwiesen und Weiden: Doch ein cirka drei ha großer Bereich zwischen Schule
und Mühle soll nach dem mehrheitlichen Beschluss des Rates Baugebiet werden. Foto: AND

Weitersburg. Ortsbürgermeister Rolf Rockenbach hatte die sechzehn Parlamentarier des Weitersburger Rates form- und fristgerecht eingeladen. Auch der Zuschauerraum im kleinen Sitzungssaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Im Rat sollte nämlich beschlossen werden, ob aus Grün- und Ackerland mal Bauland werden wird. Konkret ging es um die Annahme des Vorentwurfs des Bebauungsplanes und Beschluss zur Beteiligung der Bürger sowie der Behördenbeteiligung. Claudia Kolle vom beauftragten Ingenieursbüro Sprengnetter und Partner erläuterte den Stand der Planung. Um es vorweg zu sagen: Bis "Auf'm Bungert/Ober der Heege", so der Name der neu zu bebaubaren Fläche, der erste Bagger käme, könnten noch Jahre vergehen.(2) Beim Bauvorhaben "Staffelstück", ein etwa vergleichbares Projekt im Ort (3), dauerten die Planungen und Durchführungen fünfzehn Jahre. Denn der Naturschutz hat das Sagen.(4)