Fragen und Antworten

Man kann aber schon die “Bist Du dafür …”-Fragen stellen:

Bist Du für einen durchgehenden Bürgersteig bis zum Gewerbegebiet Ost?

Bist Du für die Einhaltung von Lärmschutz und Geruchsimmissionen?

Bist Du für eine verkehrsberuhigte Straße Römergrund?

Bist Du für frische Luft und angenehmes Klima im Ort?

Bist Du für wenig Verkehr?

Bist Du für Unterstützung der Landwirtschaft und der Eigentümer?

Bist Du für die Unterstützung des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebs?

Bist Du für die Erweiterung der KiTa und der Grundschule?

Bist Du für ein Geschäft im Ort?

Wenn eine Gemeinde ihre Aufgaben in eigener Verantwortung erfüllen will, benötigt sie dazu ausreichende Finanzmittel

In den letzten 10 Jahren hat die Gemeinde Weitersburg ihren Haushalt nicht ausgleichen können! Sprich, sie hat immer mehr ausgegeben als eingenommen. Der deutlichste Jahresfehlbetrag war dabei 2010 und 2013 mit über 300.000 Euro im Jahresergebnis (IST). Die Festsetzungen zum Haushaltsbeschluss (SOLL) sind natürlich dabei jeweils noch viel gravierender.

Schlagartiger Schuldenanstieg durch KiTa-Neubau

Jedenfalls hat die Gemeinde recht schlagartig mit dem Neubau des Kindergartens einen ordentlichen Schuldenberg angehäuft. Von 1,2 Mio Euro Schulden im Jahr 2013 auf den bisherigen Spitzenwert von 4,1 Mio Schulden im Jahr 2015 nun zum aktuellen Stand Ende 2019 von ca. 3 Mio Schulden.


Grafiken: Bisherige Schuldenspitze 2015 verbunden mit den Investitionsausgaben2014/2015. Quelle: www.weitersburg.de

Besorgniserregend dabei ist allerdings, dass auch ohne Investitionstätigkeit, die seit 2016 auf einem der niedrigsten Stände ist und den strengen Sparkurs aufzeigt, trotzdem ordentliche Jahresfehlbeträge regelmäßig das Haushaltsergebnis schmücken.

Ohne zu investieren gibt die Gemeinde zu viel aus! Woher kommt das?

Schauen wir uns dazu doch einmal 2019 an:

Wir übernehmen Verantwortung und handeln im Sinne der Weitersburger Bürger*innen

Rückzüge in Passivität und bloße Wartehaltung sind Stillstand! Wir, die Freie Wählergruppe Weitersburg zeigen Initiative und stellen sinnvolle Anträge und Anfragen, die unsere Ortsgemeinde zukunftssicher, nachhaltig und verantwortungsbewusst aufstellt.

Verantwortung gründet auf Vertrauen, aber in politischen Entscheidungsprozessen darf die Bindung an die Erwartungshaltung der Bürger*innen nicht dazu führen, sich Lösungen zu verschließen oder auch mögliche Lösungen zu verhindern, die aus der Sache heraus geboten erscheinen.

Wir, die FWG Fraktion danken allen Bürger*innen für entgegengebrachtes Vertrauen, mit dem wir sehr verantwortungsbewusst umgehen.

Unser Bemühen ist es stets, die beste, dem Allgemeinwohl verträglichste Lösung für unsere Ortsgemeinde zu finden und die Kernerwartung aller Bürger zu erfüllen.
Wir sind offen für alle Argumente, wenn sie begründet und machbar sind und die gegebenen Möglichkeiten der Gemeinde nicht überfordern.
Die Gemeinde benötigt Geld für Projekte wie z.B. Wohnen im Alter, Anbau Kindergarten und Schule, Erweiterung und Instandhaltung der Schulturnhalle, u.v.m.

FWG setzt sich für Aufwertung und Sanierung auf beiden Friedhöfen ein

Die Wege des alten Friedhofs bedürfen dringend einer Sanierung.

18.09.1921 - mit Gottesdienst und Kreuzwegandacht fand damals die Einweihung des “alten” Friedhofs und des Krieger-Ehrenmals statt. Der alte Friedhof in Weitersburg nähert sich im kommenden Jahr nun seinem hundertjährigen Bestehen.

Ein zweiter Friedhof wurde in den 1960er Jahren schon kontrovers diskutiert, denn die Erweiterung des vorhandenen “alten” Friedhofs war lange schon genehmigt. Letztendlich wurde aber Anfang der 1980er Jahre die Vergabe der Bauarbeiten für den “Neuen Friedhof” beschlossen und Mitte der 1990er Jahre wurde der inzwischen “teilweise” ausgebaute neue Friedhof für den ersten Bauabschnitt endgültig hergestellt.
So konnte 1996 mit der Belegung auf dem neuen Friedhof begonnen werden.
Gut 25 Jahre ist der neue Friedhof nun belegt. Das entspricht genau einer Ruhezeit oder Totenruhe für Leichen und Aschen auf den beiden Weitersburger Friedhöfen.

Diskussion zur Schließung des neuen Friedhofs in der Ausschusssitzung